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Entre
rapaces
Zwischen
Raubvögeln
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¡Qué rápido Arraiga donde ¡Solitario! Quizá una rapaz, ¿Para qué ser tan tenaz? ¡Oh, Zaratustra, Ahora... ¿Por qué te ataste Ahora un enfermo Buscabas la carga más pesada: Acechando, ¡Y poco ha todavía tan orgulloso Ahora... ellas te “solucionaran”, Friedrich Nietzsche |
Wer hier hinabwill, wie schnell schluckt den die Tiefe! - Aber du, Zarathustra, liebst den Abgrund noch, thust der Tanne es gleich? - Die schlägt Wurzeln, wo der Fels selbst schaudernd zur Tiefe blickt -, die zögert an Abgründen, wo Alles rings hinunter will: zwischen der Ungeduld wilden Gerölls, stürzenden Bachs geduldig duldend, hart, schweigsam, einsam ... Einsam! Wer wagte es auch, hier Gast zu sein, dir Gast zu sein?... Ein Raubvogel vielleicht: der hängt sich wohl dem standhaften Dulder schadenfroh in's Haar, mit irrem Gelächter, einem Raubvogel-Gelächter ... Wozu so standhaft? - höhnt er grausam: man muss Flügel haben, wenn man den Abgrund liebt ... man muss nicht hängen bleiben, wie du, Gehängter! - Oh Zarathustra, grausamster Nimrod! jüngst Jäger noch Gottes, das Fangnetz aller Tugend, der Pfeil des Bösen! Jetzt - von dir selber erjagt, deine eigene Beute, in dich selber eingebohrt ... Jetzt - einsam mit dir, zwiesam im eignen Wissen, zwischen hundert Spiegeln vor dir selber falsch, zwischen hundert Erinnerungen ungewiss, an jeder Wunde müd, an jedem Froste kalt, in eignen Stricken gewürgt, Selbstkenner! Selbsthenker! Was bandest du dich mit dem Strick deiner Weisheit? Was locktest du dich ins , Paradies der alten Schlange? Was schlichst du dich ein in dich - in dich? ... Ein Kranker nun, der an Schlangengift krank ist; ein Gefangner nun, der das härteste Loos zog: im eignen Schachte gebückt arbeitend, in dich selber eingehöhlt, dich selber angrabend, unbehülflich, steif, ein Leichnam -, von hundert Lasten überthürmt, von dir überlastet, ein Wissender! ein Selbsterkenner! der weise Zarathustra! ... Du suchtest die schwerste Last: da fandest du dich -, du wirfst dich nicht ab von dir ... Lauernd, kauernd, Einer, der schon nicht mehr aufrecht steht! Du verwächst mir noch mit deinem Grabe, verwachsener Geist! ... Und jüngst noch so stolz, auf allen Stelzen deines Stolzes! Jüngst noch der Einsiedler ohne Gott, der Zweisiedler mit dem Teufel, der scharlachne Prinz jedes Übermuths! ... Jetzt - zwischen zwei Nichtse eingekrümmt, ein Fragezeichen, ein müdes Räthsel - ein Räthsel für Raubvögel ... sie werden dich schon "lösen", sie hungern schon nach deiner "Lösung", sie flattern schon um dich, ihr Räthsel, um dich, Gehenkter! ... Oh Zarathustra! ... Selbstkenner! ... Selbsthenker!... Friedrich Nietzsche |
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